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Besuchstag am Gymnasium

04.12.2019

Primar- und Sekundarschülerinnen besuchten das Gymnasium Appenzell. Der Einblick soll die Entscheidungsfindung erleichtern.

Bild Legende:

Ruhig und fast etwas ehrfürchtig nahmen die jungen Besucher am Donnerstag und Freitag in einem Klassenzimmer des Gymnasiums Platz. Für den potentiellen Nachwuchs war alles neu, alles etwas grösser und viele neue Gesichter stellten sich vor. Insgesamt nutzten 51 Primarschülerinnen und -schüler sowie 8 Sekundarschülerinnen und -schüler das Angebot.

Übertritt in die Oberstufe
Ein für Primarschüler und Eltern gleichermassen herausfordender Entschluss ist der Übertritt in die siebte Klasse. Das Erziehungsdepartement führt im September jeweils einen Informationsabend durch, während welchem die verschiedenen Bildungswege aufgezeigt werden. Prorektor Sascha Messmer betont, dass ein Besuch vor Ort helfen soll, allfällige Unsicherheiten im Bezug auf einen Übertritt ans Gymnasium abzubauen. Man solle einen Einblick ist Haus und das Leben am Gymi erhalten. "Die Anforderungen werden klar kommuniziert" sagt Messmer weiter. Gymi sei ein Vollzeitjob. Doch Angst brauche niemand davor zu haben. Die Lehrkräfte im 1. Gym seien für eine gute Einarbeitung des Nachwuchses sensibilisiert.  

Quereinsteiger
Ein wichtiger Faktor für die Durchlässigkeit des Innerrhoder Bildungssystems stellt die Möglichkeit des Übertritts ab der 2. oder 3. Sekundarstufe dar. Den 8 Sekundarschülerinnen und -schülern wurde ein angepasstes Programm geboten. Der Eintritt erfolgt normalerweise ins 3. Gymnasium, dessen Fächerkanon bereits maturitätswirksam ist. Mit der Wahl eines Schwerpunktfaches (Latein, Wirtschaft, Mathematik, Philosphie/Pädagogik/Psychologie) wird die Vertiefung der eigenen Bildung festgelegt.   

Harte Fakten
"Niemand braucht Angst vor dem Gymi zu haben" eröffnete Manfred Meier seine Einführungspräsentation. Er zeigte den Besuchern anhand eines fiktiven Stundenplanes einen typischen Tagesablauf. Im 1. Gymnasium ändern sich die Fächeranforderungen gegenüber der Primarstufe erheblich. Natur-Mensch-Gesellschaft wird plötzlich zu drei Fächern mit je zwei Wochenlektionen. Ausserdem folgt die zweite Fremdsprache Französisch und Latein. Besonders betont wurde das Studium, während welchem in der Schule unter Anleitung Hausaufgaben erledigt werden.  

Führung
Weiter wurden die Gruppen durch die verschiedenen Fach- und Klassenzimmer geführt. Ein kurzer Augenschein erfolgte im Geschichtszimmer, in der Bibliothek und dem Chemielabor. Die Fachschaft Biologie zeigte zudem einen Versuch. Nach dem Besuch des Theatersaal traf man sich im Foyer dal Cappuccino für eine Pause mit Spiel und Spass. 

Jahresablauf
Schülerinnen und Schüler aus dem 2. Gymnasium präsentierten danach einen typischen Jahresverlauf. Besondere Anlässe wie Bergtag, Meetingpoint, Nikobar, Schneesporttag, Casinoabend, Skilager, Altstättertag und Sportttag bereichern den Jahres-Alltag am Gymnasium. So kann das vermeintlich "Kopflastige" durch "Herzlastiges" ausgeglichen werden. Die Gymnasiasten erzählten danach von ihren Erfahrungen, als sie sich entscheiden mussten. Das Angebot Fragen zu stellen wurde rege benutzt. 

Mittagessen
Nach einem kurzen Kreativblock mit der Musiklehrerin Anita-Flurina Ströhle durften die Gäste die Vorzüge der eigenen Mensa geniessen. Nach einem mundigen Mittagsmahl trat man gestärkt den Heimweg an.

Prozess
Bis zum nächsten Frühling werden sich die Schülerinnen und Schüler in enger Abspraaache mit den Eltern und Lehrpersonen entscheiden müssen. Sascha Messmer betont, dass die Zusammenarbeit mit den Lehrpersonen der 6. Primarklassen aber auch jener der 2. und 3. Oberstufe sehr angenehm verlaufe. Man suche gemeinsam das Beste für unseren Bildungsnachwuchs. 

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