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Gelungener Schulstart

16.08.2018

MIt dem traditionellen Eröffnungsgottesdienst startete das Gymnasium St. Antonius in das Schuljahr 2018/19. Am Nachmittag begann der ordentliche Unterricht.

Bild Legende:

Nachdem sich die Lehrerschaft bereits am vergangenen Freitag zur Eröffnungskonferenz versammelt hatte, wurde am Montag, dem 13. August 2018 das neue Schuljahr des Gymnasiums St. Antonius mit dem traditionellen Gottesdienst in der Klosterkirche eröffnet. Bereits kurz davor hatten die neuen Erstklässler und ihre Eltern die Gelegenheit, die neuen Lehrerinnen und Lehrer und die Schulleitung unter dem neuen Rektor Marco Knechtle kennenzulernen.

In seinen Eröffnungsworten erklärte der Prorektor und Schulseelsorger Michel Corminboeuf, was unter christlichen Werten zu verstehen ist: Die Würde jedes einzelnen Menschen steht im Zentrum; die Schule bemüht sich, allen gerecht zu werden, indem sie die Persönlichkeit stärkt und fördert. Für unsere Gemeinschaft ist das gemeinsame Feiern wichtig, weswegen das Schuljahr traditionell mit einem Gottesdienst beginnt. Unser Klima des Zusammenlebens ist geprägt vom gegenseitigen Respekt und der Haltung des Verzeihens, das manchmal auch schwerfallen kann. Dazu passte das erste Lied „Meine engen Grenzen“.

Unter anderem für diese Kraft des Verzeihens wurden auch Fürbitten gehalten; darin wurde auch um den Beistand Gottes in unseren alltäglichen, manchmal schwierigen Aufgaben gebetet.

In seiner Predigt ging Rolf Bossart der Frage nach, ob das Wort „christlich“ noch ins 21. Jahrhundert passe. Er bejahte diese Frage nicht nur mit dem Hinweis auf die Geschichte unserer Schule, die von den Kapuzinern geprägt wurde, sondern auch mit der Tatsache, dass es im Christentum um existenzielle Fragen geht, die nicht veralten, sondern immer neu gestellt werden müssen. Dazu kommt, dass Interesse, das Menschen wecken können, nur vorhanden sein kann, wenn bei ihnen etwas zu vermuten ist, das – unabhängig davon, ob man es für gut befindet oder ablehnt – zur Auseinandersetzung zwingt. Eine christliche Grundhaltung bedeutet Positionen, die sichtbar sind und zur Reflexion anregen können, gerade auch dann, wenn man nicht mit allem einverstanden ist. Daran lässt sich Toleranz lernen, die nicht Gleichgültigkeit bedeutet, sondern die Fähigkeit, sich mit andersartigen Dingen auseinanderzusetzen und auch Situationen auszuhalten, die man nicht vorbehaltlos gut findet. Auch wenn uns nicht immer alles gelingt, was eine christliche Grundhaltung fordert, soll man nicht deshalb darauf verzichten, sondern sie als etwas führen, woran man sich messen kann. Nur wenn eine Messlatte vorhanden ist, kann man sich positionieren und damit letztlich auch kritisches Denken lernen.

Der Gottesdienst wurde von Raphael Holenstein an der Orgel begleitet und von Andrea, Alissa und Samira an der Violine mit den Stücken „Game of Throne“, „So far away“, „Yesterday“ und „Go, go go Joseph“ mitgestaltet.

Unser neuer Rektor Marco Knechtle erinnerte in seiner Ansprache daran, dass nicht nur am ersten Januar das neue Jahr gefeiert werde, sondern auch für die Schule mit dem heutigen Tag ein neues Jahr beginne; in diesem Sinne wünschte er allen Angehörigen des Gymnasiums viel Erfolg im kommenden Schuljahr 2018/19 und „es guets Neus“!

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