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Skilager 2018

20.02.2018

Das Skilager 2018 ist Geschichte. In Fiesch - Kühboden verlebte eine Schar von rund 25 Teilnehmenden und 7 Leiterinnen und Leiter eine wunderbare Woche im Schnee.

Weit(er) w(W)eg – doch noch in der Schweiz  

 

Mitten im Skigebiet "Aletsch-Arena" oberhalb von Fiesch, auf 2'212 m ü. M., umgeben von einem beeindruckenden Panorama und im Rücken der grosse Aletschgletscher. So verbrachten 25 Teilnehmende und sechs Leitungspersonen die Skiferien, bekocht vom bewährten Sternekoch Hansruedi Rohner.

Turbulente Wochen lagen hinter den Kollegianerinnen und Kollegianern. Das ausgehende Jahr brachte Traurigkeit und Nachdenklichkeit. Vielleicht passte da die lange Zeit sehr tiefe Zahl an Anmeldungen gerade ins Bild. Trotz oder gerade wegen des schwierigen Jahreswechsels motivierten sich in der ersten Januarwoche weitere  Schülerinnen und Schüler, am diesjährigen Skilager teilzunehmen. Für 25 Personen lohnte sich der Aufwand alle Mal. Gut, dass wir gegangen sind.

Die gewählte Unterkunft liegt inmitten des Skigebiets Aletsch-Arena, welches aus den Gebieten Riederalp, Bettmeralp und Fiescheralp besteht. Für 90 Personen konzipiert bot sie für einen so kleine Bestand sehr gute Bedingungen, waren die Zimmer doch jeweils nur zu einem Drittel belegt. So blieb viel Platz, was allgemein komfortabel aufgefasst wurde. Ein funktionaler Aufenthaltsbereich und eine praktische Küche rundete das Angebot ab.

Die dieses Jahr etwas länger dauernde Hinfahrt brachte auch die kernigsten Fasnächtler auf die Beine. Gestartet wurde um neun Uhr, Fiesch wurde gegen 15 Uhr erreicht. Das Gepäck wurde dieses Jahr komplett durch eine Vorgruppe transportiert und in der Unterkunft bereitgestellt. Ein Umstand, der das Reisen ungemein erleichterte. 

Nach einem kurzen Lunch organisierten Anita-Flurina Ströhle und  Jonas Schönle einen Natel-Foxtrail. Dieser war so angelegt, dass die nähere Umgebung der Unterkunft spielerisch erkundet werden musste. Jede Gruppe wurde per Natel zu einem Punkt gelotst, an welchem eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen war. Das Resultat musste per Whats-App den Schiedsrichtern zugesandt werden, welche jeweils den nächsten Posten mitteilten. Dargestellt wurden beispielsweise typische olympische Sportarten oder Tiere der Bergwelt. Gleichermassen musste man sich als Gruppe möglichst originell in Szene setzen. Am bunten Abend wurden die besten Ergebnisse schliesslich durch eine Jury prämiert. 

Die restliche Woche orientierte sich an einem einfachen Muster. Die Tagwache wurde um 06:45 Uhr durch die erste Seilbahnfahrt des Tages eingeläutet. Die unmittelbar unter dem Wohnbereich liegende Motorengruppe brachte das Gebäude so stark zum Vibrieren, dass an sanften Schlummer nicht mehr zu denken war. Der Lärm war gelinde gesagt gewöhnungsbedürftig. Nach einem währschaften Frühstück begab man sich gegen neun Uhr direkt auf die Piste. Ein grosser Vorteil, wie sich herausstellte, musste in der Talstation regelmässig von einer Wartezeit von über einer Stunde ausgegangen werden. Um die Mittagszeit wurde der – teils warme – Lunch in der Unterkunft eingenommen. Am Nachmittag folgten weitere Stunden auf der Piste. Gegen 16 Uhr kehrten die Gruppen für eine Suppe zurück, um 18:30 Uhr folgte das Nachtmahl. 

Am Abend traf man sich zum ungezwungenen Zusammensitzen bei Spielen, Spielfilmen oder Vorbereitungen für den Bunten Abend. Grosses Interesse wurde auch der Berichterstattung über Olympia entgegengebracht. Ein Dessert beschloss in der Regel gegen 21 Uhr den Tag.

Das Kernteam des Skilagers bestand aus Jonas Schönle als Kassier, Thomas Zimmermann als Leitung Personelles, Anita-Flurina Ströhle als Programmchefin und Hansruedi Rohner als Koch. Zusätzlich als Skigruppenleiter engagiert waren Miriano Grasso und Michael Bürge. Dieser sprang kurzfristig für den erkrankten Michel Corminboeuf ein. Dessen Tochter Florence brachte als freie Teilnehmerin ihr Fachwissen als angehende Krankenschwester ein. Rolf Jacober musste aufgrund einer Verletzung schon früh forfait geben, Marco Knechtle fehlte wegen einer militärischen Verpflichtung.

Der Schreibende ist jeweils der Joker, um die Skigruppen-Leitungspersonen vom Drumherum zu entlasten. Viel herum kam er, da dieses Jahr einige Ereignisse genauerer Abklärungen oder aber medizinischer Interventionen bedurften. Neben den prophylaktischen Fahrten zur Notfallstation Visp war dieses Jahr leider ein Beinbruch zu behandeln. Der betroffene Schüler trug sein Schicksal tapfer. Seine Eltern holten in am Folgetag ab. Nach diesem Peak folgten keine weiteren Vorfälle mehr.

Hansruedi Rohner stiess nach seiner der gesundheitsbedingten Pause im letzten Jahr wieder zu uns. Mit grossem Elan und seiner typischen Hingabe zauberte er viel gute Stimmung auf den Teller. Fast schon gewohnt ist man sich das abwechslungsreiche Wochenmenu, die zeitgerechte und auf den Garpunkt gezielte Kochkunst oder die fulminanten Desserts. Dieser Jahr buk Hansruedi sämtliches Brot inklusive Zopf selbst. Ebenso übte er sich gekonnt als   Diätkoch, indem er Unverträglichkeiten einzelner Teilnehmer zu berücksichtigen wusste. 

Am Schluss des Lagers bat man die Teilnehmenden, in einem Evaluationsbogen offen über die Qualität des vergangenen Lagers rückzumelden. Gleichzeitig wurde die Chance genutzt, breit nach den Ursachen und Hintergründen für die stetig abnehmende Teilnehmerzahl zu fragen. Die Hinweise werden im Kernteam ausgewertet und für das kommende Skilager angewendet. 

Sämtlichen freiwilligen Helfern gebührt herzlicher Dank. Ohne die Bereitschaft zur Mitarbeit gelänge ein Skilager nicht in dieser Form.

Das Lager 2019 findet voraussichtlich vom Sonntag, den 03. bis zum Freitag, den 08. März 2019 in Lenzerheide statt.

Marc Ramel

 

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