Sporttag am 2. Juli 2026
Über 200 Schülerinnen und Schüler stellten sich am 2. Juli in kreativen Verkleidungen den sportlichen Herausforderungen des diesjährigen Sommersporttags. Hinter dem gelungenen Anlass steckt jedoch weit mehr als ein Tag voller Bewegung.
Bereits um 5.30 Uhr standen Timeo Studer, Melanie Signer und Stefan Sutter auf dem Schulgelände: Material musste auf die verschiedenen Postenstandorte verteilt, Fahrradparkplätze vorbereitet und die Lautsprecheranlage eingerichtet werden. Damit alles reibungslos funktioniert, bedarf es jedoch intensiverer Vorbereitung: «Während des ganzen Jahres halten wir die Augen offen nach geeigneten Postenideen», erklärt Timeo Studer.
In insgesamt 13 Gruppen machten sich die Schülerinnen und Schüler sowie das Lehrerteam auf den Weg zur traditionellen Plausch-Stafette, dem Herzstück des Sporttages. Während die Lernen den der 5. Klasse die Leitung der Gruppen über nahmen, wurden die übrigen Jahrgänge bunt durchmischt zugeteilt. Rund um Appenzell warteten abwechslungsreiche Herausforderungen, bei denen nicht nur Schnelligkeit und sportliches Können gefragt waren. Die Philosophie hinter den Posten ist klar: Nicht sportliche Höchstleistungen stehen im Mittelpunkt, sondern Teamgeist und Vielseitigkeit. «Die Posten sollen abwechslungsreich sein und verschiedene Fähigkeiten und Fertigkeiten ansprechen», erklärt Melanie Signer,
Auch in diesem Jahr zeigte sich die Vielfalt des Sporttages eindrücklich. Die Teams meisterten unter anderem eine Boulder-Challenge, überwanden Wasserinseln, präsentierten Hula-Hoop-Tänze und absolvierten einen Orientierungslauf durch das Schulhaus. Das Lehrerteam belegte den 7. Rang.
Nach der Mittagspause standen die Turniere auf dem Programm. Während die Erstklässlerinnen und Erstklässler in der Turnhalle ein Indiaca-Turnier austrugen, spielten die älteren Jahrgänge auf der Gymiwiese um den Sieg im Mini-Fussball. Zum Abschluss des Tages wurden die erfolgreichsten Teams ausgezeichnet. Neben den sportlichen Leistungen wurden auch die kreativsten Verkleidungen prämiert. Die Plausch-Stafette gewann die Gruppe «Bauarbeiter». Im an schliessenden Indiaca-Turnier sicherte sich die Gruppe «Pink» den Sieg. Beim Fussball triumphierte bei den Herren der «FC Kaubadbröggli», während sich bei den Damen das Team «Mami Garbani» durchsetzte. Trotz aller Wettkampfstimmung: «Leistungsdruck im Zusammenhang mit Noten herrscht während des Schuljahres hindurch genug», erklärt Signer. «Am Sporttag sollen Fairness, Spielfreude und die Gemeinschaft im Vordergrund stehen.» Gerade dadurch gelingt es auch weniger sportbegeisterten Schülerinnen und Schülern, positive Erfahrungen zu sammeln. Viele Aufgaben lassen sich auf unter schiedliche Stärken verteilen, sodass alle ihren Beitrag zum Teamerfolg leisten können.
Ilaria Fosca