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3. Klasse

Religionswissenschaft in den 3. Klassen des Gymnasiums

Symbole der Weltreligionen
Bild Legende:

1. Die Grossen Religionen der Welt - Lernziel

Mit der „Einführung in die wichtigsten Weltreligionen“: Judentum, Christentum, Islam, Hinduismus und Buddhismus, sollen die Jugendlichen einerseits Grundzüge der Kulturen, Traditionen, Rituale, kurz: die Lebensweise in den einzelnen Religionen kennenlernen. Dabei geht es um ein interkulturelles und interreligiöses Lernen zur Förderung eines gedeihlichen Zusammenlebens von verschiedenen Kulturen und Lebensentwürfen in einer gemeinsamen Welt. 

Andererseits geht es auch darum, die Religionen in den Dienst der Menschen zu stellen. Die Jugendlichen lernen Weisheiten der Religionen kennen und übersetzten diese in die moderne Zeit, sodass sie diese Weisheiten als einen wesentlichen Beitrag zur eigenen, sinnvollen und persönlichen Lebensgestaltung nutzen können.

2. Grundfragen im Unterricht

Im Religionsunterricht werden u.a. folgende Grundfragen gestellt und diskutiert: Wann und warum entstand die Religion? Welche Ethik vertritt die Religion? Wie verhält sie sich zu anderen Religionen? Welchen Stellenwert hat die Religion in der Gegenwart? Welche Kritik muss sich die Religion gefallen lassen? Welchen Beitrag kann sie für eine menschlichere Welt leisten?

3. Grenzen im Unterricht

Die wichtigsten Weltreligionen sind Jahrhunderte, zuweilen sogar Jahrtausende alt. Ihre Weisheiten, aber auch ihre krankhaften Auswüchse, sind daher fast grenzenlos. Darum versteht es sich von selbst, dass in lediglich einem Schuljahr nur ein paar sorgfältig ausgewählte, aber wesentliche Themenbereiche präsentiert und behandelt werden können. Dasselbe gilt für die Schattenseiten der entsprechenden Religionen.

4. Fokus: Schulung der eigenen Urteilsfähigkeit

Grundsätzlich gilt es - in der Auseinandersetzung mit den Themen und durch Meditationserfahrungen als Schulung der Intuition - die eigene Urteilsfähigkeit der Jugendlichen zu schärfen, damit sie immer fähiger werden, Nützliches aus den Weltreligionen zu erkennen und zu leben und gleichzeitig oben genannte Auswüchse in den Weltreligionen zu benennen und abzulehnen.

Appenzell, am 20. September 2018

Martin Büchel

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